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Erste digitale Single von Birmingham Electric erschienen

Birmingham Electric - Wall Of Fire"Wall Of Fire (Mark Reeder's Fired Up Edit)" ist die Debütsingle von Birmingham Electric. Die Single ist die erste Auskopplung aus „Communication", dem kommenden Debütalbum des in den Niederlanden lebenden Künstlers, das das Ergebnis von fast 40 Jahren Beschäftigung mit elektronischer Musik ist.

Mark Reeder, einer der wahren Pioniere des Genres, produzierte "Communication" in seinem Berliner Studio zusammen mit seinem regulären Schreib- und Produktionspartner Micha Adams, mit zusätzlicher Koproduktion von Mal Holmes, dem ursprünglichen Schlagzeuger von OMD.

In den 1980er Jahren baute das Elektronik-Wunderkind, Multi-Instrumentalist und Musikstudent Andrew Evans seine eigenen Synthesizer, bevor er eine Reihe von 4-Spur-Kassetten-Demos aufnahm, um die Musikwelt in Atem zu halten. Andy hatte bereits den Fairlight CMI-Synthesizer an der University of Maryland eingerichtet, bevor er sich für den brandneuen Studiengang Audiotechnik an der American University einschrieb, und seine musikalische Zukunft sah rosig aus.

Dreißig Jahre später, nachdem das Leben ihm in die Quere gekommen war, hatte Andy eine Erleuchtung: Er hatte sich gerade Orchestral Manoeuvres in the Dark in Utrecht angesehen, nachdem er sich längst in den Niederlanden niedergelassen und dort eine Familie gegründet hatte. Andy war schon immer ein großer Fan ihrer bahnbrechenden Alben "Architecture and Morality" und "Dazzle Ships", aber als ehemaliger Schlagzeuger hatte er vergessen, wie sehr das bahnbrechende Duo vom Schlagzeug angetrieben wurde.

In dieser Nacht traf Andy Paul Humphreys von OMD "für einen Techno-Plausch hinter der Bühne" und kontaktierte dann "aus einer Laune heraus" den ursprünglichen OMD-Schlagzeuger Mal Holmes, und alles fügte sich zusammen: Zusammen mit Mal würde Andy versuchen, den Wirbelwind der Kreativität, der seine prägenden Jahre geprägt und die 4-Spur-Kassetten hervorgebracht hatte, wieder aufleben zu lassen und neu zu erfinden. Und er würde sich sogar ein neues Kassettendeck kaufen, um zu sehen, was es mit dem ganzen Trubel auf sich hat. Nun, diese Aufregung hat sich als Communication herausgestellt, das bemerkenswerte Debütalbum von Birmingham Electric.

Die Leadsingle "Wall Of Fire" stammt noch von den Demobändern aus den 1980ern, "zumindest als grobes Konzept", sagt Andy. "Teile des Textes stammen ebenfalls aus dieser Zeit, wurden aber im letzten Jahr stark überarbeitet, um den Song zu vollenden. Es ist ein Stück über die Flucht aus Konfliktgebieten geworden, eine Geschichte, die nur allzu oft passiert. Ich hatte vor allem die Zeit vor dem Fall der Berliner Mauer im Kopf, als ich das Stück schrieb, aber es lässt sich genauso gut überall dort anwenden, wo Unterdrückung und/oder Konflikte Menschen entwurzelt oder getrennt haben. In diesem Stück ist ein Osterei versteckt - Mark und ich fragen uns, wer es als Erster finden wird..."

Die Produzenten Reeder und Adams sorgen dafür, dass gegen Ende des Tracks eine Moroder-eske Bassline auftaucht, und die Sirene am Anfang ist eine Federal Signal Thunderbolt 1000, das Modell, das vom Zivilschutz in der Gegend von Washington DC verwendet wurde, als Andy dort gegen Ende des Kalten Krieges aufwuchs. "Jede Schule hatte so eine und sie sollte die Nachbarschaft vor einem drohenden Atomangriff warnen", erinnert sich Andy. "Für mich ist diese Sirene der Klang des ultimativen Untergangs".

Der Name des Projekts wurde von einer Reise nach San Francisco inspiriert, die Andy vor ein paar Jahren unternahm. "Ich saß in einem Café in der Market Street, und eine der alten Straßenbahnen, die auf der Embarcadero-Linie verkehren, hielt vor mir, mit der Aufschrift 'Birmingham Electric' auf der Seite", erinnert er sich. "Ich dachte: "Das ist ein toller Bandname", machte ein Foto und es blieb bei mir hängen. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Straßenbahn handelte, die ursprünglich zum stillgelegten Straßenbahnsystem von Birmingham, Alabama, gehörte.

Nicht lange vor seiner OMD-Epiphanie hatte Andy kurz nacheinander beide Eltern verloren. Als er ihre Angelegenheiten regelte, stieß er auf eine Reihe von Kisten mit Notizen und Hintergrundmaterial für den Roman, den sein Vater schon immer schreiben wollte, aber nie dazu kam, ihn zu beenden - eine Tatsache, die ihn im späteren Leben ziemlich unglücklich gemacht hatte.

Andy erinnert sich daran, wie er in einem leeren Haus saß, umgeben von den unvollendeten Projekten seiner Eltern, und ihm eine Botschaft an seine eigenen Kinder in den Sinn kam: Wartet nicht damit, das zu verfolgen, was euch wirklich am Herzen liegt. Allerdings sieht Andy die Zeit, die er gebraucht hat, um seine eigene Musik zu veröffentlichen, auch ganz pragmatisch. "Ich bin einen ziemlich seltsamen Weg durch mein Leben gegangen, und obwohl die Musik dadurch eine ganze Weile auf Eis lag, hatte ich auf dem Weg dorthin andere Abenteuer, die ich überhaupt nicht bereue."

Vielleicht waren diese Abenteuer genau das, was wir brauchten, denn "Communication" kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Elektronische Musik erlebt ein Wiederaufleben und TV-Hits wie Netflix' "Stranger Things" enthalten klassische Synthie-Tracks aus den 80ern. Communication ist jedoch kein Nostalgietrip, sondern ein erfrischend aktueller Blick auf die Komplexität, Widersprüche und Absurditäten des modernen Lebens.